Saison 2010/2011

In diesem Winter freuten wir uns auf kleine Dinge, denn wie bereits erwähnt sparen wir für die Sanierung des Rumpfes.

 

Es sind dies:

– eine kleine Fock von 7 qm für starke Winde

– eine große Genua von 15 qm für diejenigen Tage, wo es weniger stark weht.

Diese soll uns auch als Spinnaker-Ersatz dienen, der ja beim 35er ursprünglich zwischen 15 und 20 qm Fläche hat. Beides wurde wie immer in cremefarbenem Tuch mit halben Bahnen von der Segelwerkstatt Berlin gefertigt, denn die Qualität ihrer Arbeit überzeugt uns immer wieder. Wir ließen auch das Großsegel dergestalt ändern, dass es leichter durch die Holzkeep gleitet und wir das Patentreff an unserem Baum wieder benutzen können. Für den Trimm des Großsegels montierten wir eine mehrfach übersetzte Cunningham und einen Achterliekstrecker.

 

Ausserdem ließen wir unsere Vollpersenning ausbessern, einige der Verschlussknöpfe und die Klettverschlüsse waren hinüber. Für die Backstagen und das Achterstag schafften wir neue doppelscheibige Blöcke an, um die Übersetzung zu verbessern und erneuern teilweise die Verstagung. Der Schrank in der Kajüte erhielt eine neue Kassettentür aus Mahagoni (die alte war – ja – aus Sperrholz) sowie eine neue Rückwand aus ebenfalls massiven Mahagonipaneelen. Also gemäß unserem Motto ganz so, wie es früher üblich war und sich bewährt hat. Im Herbst war es dann soweit: Nach einer weiteren Begutachtung der Schäden entschlossen wir uns zur Restaurierung des Unterwasserschiffes. Dies wohlgemerkt nicht ohne Sorge. Was würden wir vorfinden, wie umfangreich würde sich die Sanierung gestalten? Kosten?! Zeitlicher Rahmen?! Viele Fragen, die schon bald beantwortet werden würden. Hofften wir jedenfalls!

Eine frühere, lieblos aus Sperrholz zusammengeschusterte "Restaurierungssünde": Die ausgebaute Rückwand des Schrankes in der Kajüte
Finden wir besser: Das neue Schott vor dem Einbau.
Mehr Sicherheit bei viel Wind: Die neue Übersetzung der Backstagen
Endlich da: Sturmfock und grosse Genua
Die grosse Genua beim ersten Probeschlag

Bestandsaufnahme des Bootszustandes Ende August: So krude sieht eine Bilge nach Jahrzehnten mangelhafter Pflege aus: Trockenfäule allerorten, nachträglich eingebaute Spanten und Wrangen, auch diese schon befallen. Emmy II littt an akuter Altersschwäche. Der Bug- und der Heckbereich waren aber in guter Verfassung. Wie würde wohl die Zukunft aussehen?  Wie dem auch sein sollte, die Saison endete vorzeitig Ende September, wir nahmen das Schiff aus dem Wasser. Wir hatten endlich genug Geld angespart und es war Zeit zum Handeln.

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