Restaurationstagebuch
Frühjahrswoche 1921Was wir anstreben... Rückbau und ein möglichst originalgetreuer Zustand.
Unser Ziel ist es seit 2005, Emmy II zu erhalten und Stück für Stück wieder in einen guten und weitgehend originalen Zustand zurückzuversetzen.
Das ist für uns eine große Herausforderung, denn wir können das Boot aus finanziellen Gründen nicht mal so eben in eine Werft geben und sagen "macht
mal". Es wurde in der Vergangenheit viel an dem Boot herumgebastelt, und das mehr schlecht als recht. Das wollen wir ändern. Also gehen wir in
jedem Winter die Projekte an, die unsere Geldbeutel gerade zulassen. Ansonsten ist es grundsätzlich so: Wir verzichten auf moderne Beschläge und nutzen stattdessen die alte oder heute noch
erhältliche traditionelle Ausrüstung, um dem Segelgefühl von damals möglichst nahe zu sein. Und dieses war nicht nur bequem, sondern durchaus auch anspruchsvoll und vor allen Dingen bei viel Wind
sehr anstrengend.
Also kein modernes Regattawettrüsten, keine (!) Harken-Blöcke, Traveller, "modern fittings", Foliensegel und 70 qm Spinnaker oder sonstige Verfälschungen des ursprünglichen Zustandes.
Wir segeln nicht, um bei Wettfahrten zu siegen, sondern um das Segeln auf einem alten Holzboot zu genießen. Auch die neue Besegelung, 2007 und 2011 bei der Segelwerkstatt gefertigt, folgt dieser Maxime. Zwar nicht aus Baumwolle, aber traditionell mit halben Bahnen und in beigem Tuch gehalten.
Vieles haben wir schon auf den Weg gebracht, manches wird noch folgen, unser Restaurationstagebuch gibt Auskunft darüber...
Aktuelles
Restauration unseres Unterwasserschiffes...
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35 qm Nationale Kreuzeryacht Emmy II
